Gespächskreis

 Zum Gesprächskreis wird am 2. und 4. Dienstag im Monat eingeladen.
Von 19.30 - 21 Uhr treffen sich Interessierte im Gemeindehaus.














In den letzten Wochen wurde darüber gesprochen:

Sacharja12-2019.pdf

Sacharja13f-2019.pdf

Gott mehr gehorchen- 2019.pdf

Interview Prominente- 2019.pdf

ProChrist-2019.pdf

PassionJesu-2019.pdf

AuferstehungJesu- 2019.pdf

Gotik-2019.pdf

Gesprächskreis am 25.Juni 2019


Tageslosung
Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. Jesaja 54,7
Es ist die Zeit der nationalen Katastrophe. Israel ist von den Assyrern überrannt worden. Die Oberschicht des Nordens wurde in die Gefangenschaft verschleppt. Es war eine Glaubensanfechtung. Noch stärker wird sie 140 Jahre später sein. Die Babylonier werden Jerusalem und den Tempel zerstören. Ist der Gott Israels schwach? Sind die Heidengötter stärker? Sie sind doch Götzen, die gar nicht Götter sind. Wie aber ist das mit dem Glauben an den einen und einzigen Gott vereinbar? Hat Gott sein Volk verlassen? Ja, für einen Augenblick! Es gibt durchaus Zeiten der Gottverlassenheit. Auch sie dienen dazu, daß der Mensch sich seines Gottes besinnt. Israel hat seine Geschichte unter dem Aspekt der Schuld beleuchtet. Die atl. Bücher machen deutlich, daß nicht Gott schwach geworden, sondern daß das Volk schuldig geworden war. Solche Einsicht hat Umkehr ermöglicht. Der kleine Augenblick der Verlassenheit bleibt klein in Anbetracht der Zuwendung Gottes. Seine Barmherzigkeit wiegt die Verlassenheit auf. Siehe auch Römer 8,18: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll“. Für Israel stand die Rückkehr und Wiederherstellung bevor. Für uns steht die Wiederherstellung der vollen Gottebenbildlichkeit in der Vollendung bevor. Dahin sollen wir gesammelt werden.

L i e d : 150, 1 + 4 - 5 Jerusalem, du hochgebaute Stadt

G e b e t

H i o b - Glaubenskonferenz

Bericht von der Maikonferenz (Christliche Glaubenskonferenz Norddeutschland) mit Benedikt Peters (Bibellehrer)
Jens Bornholdt, Birgit Witt und Ehepaar Quitsch haben daran teilgenommen

- Wer hat das Buch Hiob geschrieben? Mose, Salomo?
- Wann hat Hiob gelebt?
In der Zeit der Erzväter. Nach der Sintflut, aber noch vor Mose. Es muß noch Saurier gegeben haben. Der Götzendienst war noch nicht aktuell. Die einzige Götzerei war die Verehrung der Himmelskörper.
- Kap. 1 und 2. Was geschieht im Himmel? Was geschieht auf der Erde?
- Hiobs Leben wird beschrieben; Gott und seine Söhne im Himmel werden erwähnt.
- Die Schauplätze wechseln: Erde – Himmel, Himmel – Erde.

- Es geht um Glück und Unglück Hiobs. Die Reihenfolge ist wichtig. Es geht auch um die Beziehung: Gott, Familie, Besitz. Es kommt auf den Stellenwert im Herzen an.
- Den Dialog im Himmel beherrscht Gott. Er steuert.
- Leiden ist ein von Gott verordnetes Mittel, um uns zur Herrlichkeit zu führen.
- Satan stellt Hiobs Aufrichtigkeit und Gottes Gerechtigkeit in Frage.
- Gott schuldet uns gar nichts.
- Gott hat zugelassen, daß Böses geschieht.
- Für Hiob wird das Dasein zum Schmerz.

- Ab Kap. 3 Hiob mit seinen Freunden im Dialog.
- Mit der Frage „Warum?“ wird Gott angeklagt.
- Gott ist gerecht, er straft aber auch Gerechte – um sie zu erziehen.
- Gott tut auch den Gottlosen viel Gutes.
- Hiob läßt Gott nicht los. Er klagt vor Gott und zu Gott. Durchaus hat er den Gedanken, daß Gott ihm zum Feind geworden ist. Das kann er nicht ertragen. Es fehlt an Weisheit – die kommt von Gott.
- Elihu kommt erst spät zu Wort. Er stellt die Ursache des Leidens dar.
- Wir dürfen nicht beurteilen, was wir nicht wissen.
- Wir können/dürfen Gott nichts vorschreiben.
- Gott ist gerecht, er regiert aus Liebe.
- Elihu lenkt den Blick auf das Wetter – was uns Menschen zugänglich.
- Danach redet Gott aus dem Wetter.

- Abschluß: Gott redet mit Hiob. Er redet in seiner Allmacht und Weisheit. Das muß Hiob (und auch uns) genügen. Wenn uns das nicht genügt, wird die Natur und dergl. zum Gott (Klimaschutz, Tierschutz usw.)
- Hiob kann nur sagen: Zu gering bin ich.
- Ruhe und Frieden finden wir vor Gott nur, wenn wir selbst nichts gelten.
- Die Erlösung gibt den Adamskindern mehr als Adam beim Südenfall verloren hat.

A u s s p r a c h e

~ Wichtig für Glaubende, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen.
~ Leider wird auf solche Veranstaltungen über die Verwaltungen der Kirchenkreise nicht hingewiesen. Man muß auf anderen Wegen zu solchen Informationen kommen.
~ In Norddeutschland gibt es wenige solcher Veranstaltungen.
~ Die Landeskirche hat ihre Schwerpunkte, zu denen sie einlädt.
~ Es ist gut, sich mit anderen auszutauschen.
~ Ich stell mir das schwer vor, nicht nur Gutes anzunehmen, sondern auch das Böse. Das ist für mich schwer zu verstehen.
~ Erkennen, daß Gott grundsätzlich Gutes geben will. Wenn er nicht Gutes zulässt, geschieht es zur Erziehung.
~ Zeigt er uns nicht, wie mit dem Schlechten umzugehen ist?
~ Es ist eine Prüfung, nach Gott zu fragen. Er trägt uns durch.
~ Wenn es uns gut geht, sollen wir nicht überheblich werden.
~ Man tut es auch, daß man Böses annimmt. Doch mitunter spreche ich tagelang nicht mit Gott. Er kann gut damit umgehen, nicht aber ich.
~ Soll das eine Strafe sein, oder was?

~ Durch Gott die Sache dann doch akzeptieren.
~ Andern geht es noch schlechter.
~ Für mich ist der Vergleich zu leicht.
~ Die Krankheit hat meinen Enkel verändert. Er blickt anders aufs Leben als vorher. Er hat andere in den Blick genommen und sieht nicht mehr nur sich zuerst.
~ Hier haben wir wieder das Erziehungsmoment, auf das der Referent hingewiesen hat.
~ Gestärkt daraus hervorgehen.
~ Ohne Gott geht gar nichts.
~ „Es geht ohne Gott in die Dunkelheit, aber mit ihm gehen wir ins Licht“.
~ Vor 30 Jahren bei einer Gesprächsreihe mitgemacht: Damals wurde auf die Wette zwischen Gott und Satan hingewiesen.
~ Der Dialog im Himmel wird als Wette interpretiert. Gott will beweisen, daß es Glaubenstreue und Rechtschaffenheit unter Menschen gibt. Gott ist stolz auf Hiob. Satan hinterfragt Hiobs Haltung. Meinst du nicht, Gott, daß Hiob eigennützig denkt?
~ Die These Satans ist die: letzten Endes sind alle Menschen Egoisten. Diese These ist nur durch Jesus Christus widerlegt.
~ Hiob widerlegt den Teufel. Er ist der Typos für Christus.
~ Was in Hiob angelegt ist, ist in Christus voll verwirklicht.
~ Ohne Jesus geht nichts.
~ Ganz wichtig ist die Vergebung.
~ Hiob opfert sicherheitshalber für seine Kinder. Jüdische Auslegung: darin wird Hiobs Misstrauen Gott gegenüber schon deutlich. Berechnungsdenken.
~ Anders: Er vertraut den Kindern nicht. „Denn Hiob dachte: Vielleicht haben meine Kinder gesündigt und Gott gelästert in ihrem Herzen.
~ Ps. 19 ähnlich: „Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden“.
~ Gott scheint dem Hiob sein Denken nicht zu verübeln. Er erstattet ihm alles doppelt. ~ Um welchen Preis? Seine Kinder sind tot.
~ Ich denke, es ist damals anders empfunden worden.
~ Mal einen Satz gehört: Die Menschen haben erst nach dem 19.Jahrh. gewagt, ihre Kinder in der Kindheit zu lieben. (nachdem die Kindersterblichkeit weniger wurde)
~ Wenn dahinter die Gewissheit steht, daß die verstorbenen Kinder bei Gott sind dann kann ich auch Abschied nehmen, ohne verrückt zu werden.
~ Es ist der Glaube, der hilft.
~ Gewißheit, für die Ewigkeit geschaffen zu sein.
~ Diese Art der Hoffnungslosigkeit, die es im Westen gibt (daß dieses Leben das höchste ist) hat alles infiziert.
~ Frage: Was trägt dich wirklich?


L i e d : 365, 1 + 3 - 5 Von Gott will ich nicht lassen

V a t e r u n s e r

Nächstes Treffen am 10. Sept.; zum Jakobusbrief